Reorganusation der Litauischen Post AG - Forschungsgemeinschaft Litauen

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Reorganusation der Litauischen Post AG

Lietuvos paštas > Postgeschichte

Reorganisation der litauischen Post AG
Bernhard Fels

In Anbetracht der gegenwärtigen ökonomischen Situation und der Marktentwicklung des Landes setzt die Litauische Post AG die Optimierung ihrer Aktivitäten fort. Am 1. April 2009 ordnet die Gesellschaft die regionalen Hauptpostämter neu und reduziert die Anzahl der Angestellten in der Verwaltung der Abteilungen um 15 %. Erste Schritte im Hinblick auf die Optimierung hat die Litauische Post AG am  1. März 2009 unternommen, als die Zahl der Angestellten um 10 % reduziert wurde.
„Diese Veränderungen werden es erlauben, die Kosten der Gesellschaft herabzusetzen durch Zentralisierung des Managements und der Aktivitäten der Gesellschaft" sagte der Generaldirektor von LP Ernestas Vaidelys. Sie werden ebenso weitere zweckmäßige Erfüllung der Aufgaben ermöglichen mit der Voraussetzung von Qualität und bei allen Kurier- und Poststellen überall in Litauen.
Bis zum 1. April gab es 10 regionale Hauptpostämter mit sehr unterschiedlichen Größen des bedienten Territoriums, der Bevölkerung, der Anzahl der Postämter, der Geschäftskunden und des Umfangs der angebotenen Dienste. Am 1. April wechselt die Litauische Post AG zu einem neuen Modell, aufgrund dessen das Management der Litauischen Post AG auf fünf Abteilungen geordnet wird: Vilnius, Kaunas, Klaipėda, Panevėžys und Šiauliai.Die Abteilung Vilnius wird die Aufgaben der Regionen Vilnius und Alytus übernehmen, Kaunas die von Kaunas und Marijampo-le,Panevėžys die von Panevėžys und Utena, Šiauliai die von Šiauliai und Telšiai, Klaipėda die von Klaipėda und Tauragė. Die Reform der regionalen Hauptpostämter werden zu dem Ergebnis einer Verringerung von 15 % der Beschäftigten in den Abteilungsverwaltungen führen, was etwa 120 Vollzeitstellen entspricht. Solche strukturellen Veränderungen werden hauptsächlich das Personal des Managements (der Verwaltung) betreffen. Es gibt keine Pläne, die Anzahl der Briefträger, Arbeiter, Sortierer,Vorsteher der Postämter und ihrer Vertreter zu verringern, so dass die Erwartungen der Kunden nicht darunter leiden werden.
„Da es keine Pläne zur Verringerung der Anzahl der Arbeiter der Produktionskette gibt, ist die Post - wie jedes andere Geschäft- nicht sicher vor weiteren Verlusten. Wenn die Verminderung der Dienste und die Zunahme der Kosten anhalten, könnten wir gezwungen sein, zur personellen Umverteilung zurückzukehren", sagte Ernestas Vaidelys, Direktor der Litauischen Post AG.
Alle geplanten Wechsel werden in Verbindung mit den Gesetzen durchgeführt. Sie berücksichtigen die Rechte der Beschäftigten. Diese Maßnahmen werden bereits in diesem Jahr zu Ersparnissen in Höhe von 1 Million Litas führen und zu jährlich 3,3 Millionen Litas ab dem nächsten Jahr. Die Litauische Post AG hat mehr als 8000 Beschäftigte. Das postalische Netzwerk umfasst 954 Punkte von Einrichtungen umfassender Postdienste.



 
 
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