Satzung - Forschungsgemeinschaft Litauen

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Satzung

Mitgliedschaft


Satzung der Forschungsgemeinschaft Litauen e.V. im Bund Deutscher Philatelisten e.V.

§ 1
Name, Sitz, Geschäftsjahr
1. Der Verein trägt den Namen „Forschungsgemeinschaft Litauen e.V. im Bund Deutscher
   Philatelisten e.V.“.
2. Der Verein hat seinen Sitz in Uetze.
3. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
4. Wirtschaftliche, parteipolitische oder religiöse Bestrebungen sind ausgeschlossen.

§ 2
Zweck des Vereins
1. Der Verein „Forschungsgemeinschaft Litauen e.V. im Bund Deutscher Philatelisten e.V.“
   ist ein Zusammenschluß von Philatelisten, die bestrebt sind, über die übliche Sammeltätig-
   keit hinaus einen Beitrag zur Förderung der Briefmarkenkunde leisten.
   Unterstützt durch Vereinseinrichtungen sollen die Mitglieder auf ihren Sammelgebieten
   zu eigener Forschungsarbeit und zu einer individuellen  Gestaltung ihrer Sammlungen
   angeregt werden.
   Dazu dienen:

                        a. Die Unterrichtung der Mitglieder durch ein Mitteilungsblatt.
                        b. Die Beratung für die Beschaffung von philatelistischem Material auf dem
                            Tausch- oder Kaufweg.
                        c. Die Beratung beim Verkauf von Nachlaßsammlungen.
                        d. Die Pflege von Beziehungen zu anderen Forschungs- und Arbeitsgemein-
                            schaften.
                        e. Die Pflege internationaler Beziehungen auf philatelistischem Gebiet.
                        f. Nachwuchsförderung.
                        g. Fälschungsbekämpfung.

§ 3
Vereinsmitglieder
1. Ordentliches Mitglied kann jede volljährige Person werden, sofern sie die Aufnahme in den
   Verein schriftlich beantragt hat. Personen mit Wohnsitz in Deutschland sollen Mitglied im
   BDPh e.V. sein, Personen mit Wohnsitz außerhalb Deutschlands sollen einem der FIP an-
   gehörigen Verein angehören.
2. Bei Minderjährigen muß eine schriftliche Erklärung des gesetzlichen Vertreters vorliegen,
   wonach dieser die Verbindlichkeiten dem Verein gegenüber übernimmt.
3. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.
4. Das Aufnahmegesuch ist gleichzeitig die Anerkennung der Satzung.
5. Neu aufgenommene Mitglieder sind in der auf die Aufnahme folgenden Mitgliederversamm-
   lung bekanntzugeben.

§ 4
Außerordentliche Mitglieder, Ehrenmitgliedschaft
1. Außerordentliche Mitglieder
   a. Zu außerordentlichen Mitgliedern können auf Antrag natürliche und juristische Personen
       als Förderer und Freunde des Vereins durch den Vorstand ernannt werden.
   b. Außerordentliche Mitglieder haben nur beratende Stimme. Sie können keine Vereinsäm-
       ter bekleiden und haben kein Anteil am Vereinsvermögen.
2. Ehrenmitgliedschaft
   a. Vereinsmitglieder, die mindestens 25 Jahre Mitglied sind und das 70. Lebensjahr vollen-
       det haben, können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
   b. Persönlichkeiten, die sich um den Verein oder um die Philatelie Litauens außerordentlich
       verdient gemacht haben, können auf Antrag der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitglie-
       dern ernannt werden.
   c. Über die Aufnahme als Ehrenmitglied in den Verein entscheidet die Mitgliederversamm-
       lung mit einfacher Stimmenmehrheit.
   d. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit, ansonsten haben sie volle Rechte
       wie jedes ordentliche Mitglied.

§ 5
Beendigung der Mitgliedschaft
1. Die Mitgliedschaft endet:
   a. mit dem Tod des Mitglieds
   b. durch freiwilligen Austritt
   c. durch Streichung von der Mitgliederliste
   d. durch Ausschluß aus dem Verein
2. Der freiwillige Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erfolgen. Der Antrag auf
   freiwilliges Ausscheiden muß schriftlich durch eingeschriebenen Brief bis zum 30.09. des
   Jahres beim Vorstand eingegangen sein.
3. Ein Mitglied kann aufgrund Beschlusses des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen
   werden, wenn es trotz dreimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrages im Rückstand
   ist.
4. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es durch vereinsschädigen
   des Verhalten das Ansehen des Vereins beeinträchtigt und durch weiteres Verbleiben im
   Verein diesen schädigen würde.
   Den Ausschluß kann die Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit beschlie-
   ßen, nachdem dem betroffenen Mitglied Gelegenheit gegeben war, sich zu den erhobenen
   Vorwürfen in mündlicher oder schriftlicher Form zu äußern.
   Der Ausschluß erlangt mit dem Zugang der Mitteilung durch den Vorstand sofortige Wir-
   kung.
   Die Beitragspflicht für das Ausschlußjahr bleibt bestehen.
   Mit dem Erlöschen der Mitgliedschaft enden alle Rechte am Vereinsvermögen.

§ 6
Mitgliedsbeitrag
1. Von den Mitgliedern wird ein Beitrag erhoben.
2. Die Höhe des jährlichen Beitrages wird von der Mitgliederversammlung bei einfacher Stim-
   menmehrheit festgelegt.
3. Der Beitrag bleibt gültig, bis auf einer folgenden Mitgliederversammlung anders beschlos
   sen wird.
4. Der Beitrag ist jährlich im vor aus bis zum 31. März zu entrichten.
5. Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit.
6. Erfolgt die Aufnahme nicht zu Beginn eines Geschäftsjahres, so verringert sich der erste
   Jahresbeitrag entsprechend der Anzahl der bis zum Aufnahmetag vergangenen Monate.

§ 7
Organe des Vereins
Organe des Vereins sind:
1. der Vorstand
2. die Mitgliederversammlung

§ 8

Der Vorstand
1. Zusammensetzung des Vorstandes:
   a. der Vorstand besteht aus:
       - dem Vorsitzenden
       - dem stellvertretendem Vorsitzenden, gleichzeitig Schriftführer
       - dem Kassenwart
   b. Sofern ein ausscheidender Vorsitzender zum Ehrenvorsitzenden gewählt wird, behält er
       Sitz und Stimme im Vorstand.
   c. Der Vorsitzende und sein Vertreter sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB.
2. Erweiterter Vorstand
   a. Zu seiner Unterstützung kann der Vorstand einzelne Mitglieder mit deren Zustimmung
       beauftragen, bei den in § 2 genannten Aufgaben mitzuarbeiten.
   b. Diese Mitglieder bilden mit dem Vorstand den erweiterten Vorstand.
   c. Die genauen Aufgabenbereiche und deren Abgrenzung ergeben sich aus Richtlinien, die
       für die einzelnen Aufgabenbereiche erstellt werden müssen und dann bindend sind.
3. Zuständigkeit des Vorstandes
   Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die
   Satzung der Mitgliederversammlung zugewiesen sind:
   Er hat vor allem folgende Aufgaben:
   a. Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung.
   b. Einberufung der Mitgliederversammlung.
   c. Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
   d. Erstellen eines Jahresberichtes und der Buchführung.
   e. Beschlußfassung über die Aufnahme und Streichung von Mitgliedern.
4. Wahl und Amtsdauer des Vorstandes
   a. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren, vom
       Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Wahl eines neuen Vor-
       standes im Amt.
   b. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen; wählbar sind nur ordentliche Vereinsmit-
       glieder.
   c. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so wählt der Vor-
       stand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.
5. Sitzung und Beschlußfassung des Vorstandes
   a. Sitzungen des Vorstands und des erweiterten Vorstandes finden nach Bedarf statt, jedoch
       mindestens einmal im Jahr.
   b. Die Vorstandsitzung wird vom Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung vom stellver-
       tretenden Vorsitzenden geleitet.
    c. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens 4 Mitglieder des Vorstandes und des
       erweiterten Vorstandes anwesend sind.
   d. Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei
       Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.
   e. Über die Sitzung des Vorstandes ist ein Protokoll anzufertigen, das von mindestens zwei
       Mitgliedern des Vorstandes oder einem Mitglied des Vorstandes und einem Mitglied des
       erweiterten Vorstandes unterzeichnet werden muß.
   f. Alle Mitglieder des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes sind ehrenamtlich tätig.

§ 9
Die Mitgliederversammlung
1. Einberufung der Mitgliederversammlung
   a. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr, und zwar möglichst im
       ersten Halbjahr statt.
   b. Jede Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung vom
       stellvertretenden Vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen durch ein-
       fachen Brief und/oder Veröffentlichung im Mitteilungsblatt einberufen. Die Einladung
       muß die Tagesordnung enthalten.
   c. Darüber hinaus muß die Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn das Interesse
       des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Fünftel der Mitglieder
       unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand schriftlich verlangt wird.
   d. Die Mitgliederversammlung kann eine Ergänzung der vom Vorstand festgesetzten Tages-
       ordnung beschließen, diese Punkte dürfen aber nur zur Diskussion stehen und können
       keine Entscheidung erforderlich machen.
2. Zuständigkeit der Mitgliederversammlung
   Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich für folgende Angelegenheiten zuständig:
   a. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes.
   b. Entgegennahme des Jahresberichts und Entlastung des Vorstandes.
   c. Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrages.
   d. Ernennung von Ehrenmitgliedern und Wahl eines ausscheidenden Vorsitzenden zum
       Ehrenvorsitzenden.
   e. Beschlußfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins.
   f.  Beschlußfassung über den Ausschluß eines Vereinsmitglieds.
   g. darüber hinaus kann die Mitgliederversammlung in Angelegenheiten, die in den Zustän-
       digkeitsbereich des Vorstandes fallen, Empfehlungen an den Vorstand beschließen.
   Der Vorstand kann seinerseits in Angelegenheiten seines Zuständigkeitsbereichs die Mei-
   nung der Mitgliederversammlung einholen.
3. Leitung der Mitgliederversammlung
   Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von dem
   stellvertretenden Vorsitzenden, geleitet. Ist auch letzterer verhindert, wählt die Mitglieder-
   versammlung aus ihrer Mitte den Versammlungsleiter.
4. Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung
   Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig unabhängig von der Zahl der erschienenen
   Mitglieder.
5. Beschlußfassung
   a. Bei der Beschlußfassung entscheidet, soweit die Satzung nicht anderes bestimmt, die
       Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
   Stimmenenthaltungen bleiben außer Betracht; Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.
   b. Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von zwei Dritteln, zum Ausschluß eines
       Vereinsmitgliedes eine Mehrheit von drei Vierteln, und zur Änderung des Vereinszwecks
       und zur Auflösung des Vereins eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen
       erforderlich.
6. Form der Abstimmung
   Die Form der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muß
   schriftlich und geheim durchgeführt werden, wenn mindestens eines der bei der Abstimmung
   anwesenden Mitglieder dies beantragt.
7. Protokollierung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
   Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist vom Schriftführer oder von einem durch
   die Mitgliederversammlung gewählten Mitglied ein Protokoll aufzunehmen, das vom Ver-
   sammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.
Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung hat folgende Punkte zu enthalten:
a. Begrüßung und Eröffnung, ggf. Wahl des Protokollführers
b. Feststellung der stimmberechtigten Mitglieder
c. Jahresbericht des Vorstandes
d. Bericht des Kassierers und der Rechnungsprüfer
e. Entlastung des Vorstandes
f.  Im Bedarfsfall: Ehrungen
g. Im Bedarfsfall: Wahl des Vorstandes
h. Festlegung der Höhe des Beitrages
i. Beschlußfassung über Anträge
j. Verschiedenes

§ 10
Rechnungsprüfer
1. Die Mitgliederversammlung wählt zwei Rechnungsprüfer und eine Ersatzperson, die dem
   Vorstand nicht angehören dürfen. Sie haben die Prüfung des Jahresabschlusses der Bücher
   und Belege sowie der Kasse für die nächste Mitgliederversammlung vorzunehmen und die-
   sehr über das Ergebnis ihrer Feststellung zu berichten.
2. Sie werden für vier Jahre gewählt. Einmalige Wiederwahl ist zulässig.

§ 11
Auflösung des Vereins
1. Die Auflösung des Vereins kann nur von einer zu diesem Zweck besonders einberufenen
   Mitgliederversammlung mit Dreiviertel-Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen
   werden.
2. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der
   stellvertretende Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
3. Im Falle der Auflösung des Vereins muß das Vermögen zur Förderung der Philatelie ver-
   wendet werden. Über die Verwendung des Vermögens des Vereins entscheidet die Mitglie-
   derversammlung mit einfacher Mehrheit. Ist diese Verwendung des Vermögens für Zwecke
   der Philatelie nicht möglich, so darf dieses nur zu gemeinnützigen oder mildtätigen Zwecken
   verwendet werden.

 
 
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