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Literatur > Palanga in der wechselhaften Postgeschichte

Seit der Einführung von datierten Rundstempeln bis zum Ausbruch des ersten Weltkriegs im August 1914 waren in Palanga einige Varianten im Gebrauch. Während der deutschen Besetzung arbeitete das Postamt nicht.  Erst nach Kriegsende wurde es wiedereröffnet, und zwar durch die lettische Regierung, da Lettland die frühere russische Gubernija Kurland als zu sich zugehörig betrachtete. Eine Postkarte an einen lettischen Soldaten  zeigt, dass er in einer lettischen Grenzschutz-Abteilung in Palanga stationiert ist (Abb.3). Nach Jakimovs wurde das lettische Postamt in Palanga am 13. Juni 1919 eröffnet.


Abb. 3

Mit der Herausgabe von lettischen Briefmarken wurden auch lettische Ortsstempel produziert. Die frühe lettische Verwaltung von Palanga wird deutlich im lettischen Poststempel, wo der Ort Palanga, der Staat aber Latwija heißt. (Abb.  4).
 




Abb. 4
Litauen dagegen hatte seinen Anspruch auf Palanga nicht aufgegeben. Der entstehende Streit blieb aber auf freundschaftlicher Ebene, so dass auch weitere Grenzberichtigungen in Frage kamen --  jedoch zweieinhalb Jahre dauerte. Das endgültige Urteil über den Verlauf der Staatsgrenze wurde dem schottischen Geographie-Professor James Young Simpson (Abb. 5) anvertraut.



 
 
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